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Innung für Ortho-
pädie-Schuhtechnik
Mittelrhein-Pfalz


Hoevelstraße 19
56073 Koblenz

Tel. 02 61 / 40 630-0
Fax 02 61 / 40 630-30

info@orthopaedie-
schuhtechnik-rlp.de
Aktuelles

Wir möchten Sie auf unserer neuen Homepage begrüßen. Die Innung für Orthopädie-Schuhtechnik Mittelrhein-Pfalz präsentiert sich in neuem Outfit und bietet allen Nutzern umfangreiche Informationen zu unserem Handwerk.

Ganz wichtig: Hier finden Sie auch den Betrieb in Ihrer Nähe !!

 

Wichtigkeit des Bindegewebes wird unterschätzt
Auf der Suche nach dem Ursprung „unerklärlicher“ Schmerzen: Dr. Charles Mathonet referierte bei der Innung für Orthopädie-Schuhtechnik Mittelrhein-Pfalz

Der Mensch ist ein „Meister des Gehens“. Daran, dass dies auch bei Beschwerden so bleibt, arbeiten Mediziner und Orthopädie-Schuhmacher gleichermaßen. Über einen ebenso jungen wie vielversprechenden Forschungszweig, woher bis dato unerklärliche Schmerzen rühren könnten, berichtete nun Dr. Charles Mathonet, Oberarzt im Neuwieder Marienhaus Klinikum St. Elisabeth. Im Visier des Mediziners: das Bindegewebe.

Im Koblenzer Servicehaus Handwerk versammelten sich die Mitglieder der Innung für Orthopädie-Schuhtechnik Mittelrhein-Pfalz, um dem Experten für Orthopädie und Unfallchirurgie zu lauschen. Viel zu lange, so das Credo des Mediziners, blieb das Bindegewebe in puncto Forschung unbeachtet. Ging es um Beschwerden, untersuchte man die Knochen und die Muskeln, nicht aber die Faszien, das Bindegewebe, die Bänder und Sehnen, die die Muskeln umschließen. Anders als lange angenommen, sei es keineswegs bloßes „Füllmaterial“, so Mathonet. Ganz im Gegenteil.

Das Netzwerk aus Bindegewebe, das den gesamten Körper durchzieht und stabilisiert, „lebt und verändert sich“. Unter anderem diene es als feuchtes Schmiermittel, das die Muskeln bei Bewegung flexibel aneinander vorbeigleiten lässt. Zudem befinden sich Rezeptoren an den Faszien, die dem Menschen gemeinsam z.B. mit dem Sehsinn und dem Gleichgewichtsorgan helfen, seine Lage wahrzunehmen. „Verfilzen diese Faszien, etwa durch Bewegungsmangel, kann dies ein Erklärungsmuster für Schmerzen sein“, schilderte Charles Mathonet. Eine Erkenntnis, die den Weg für neue Behandlungsmethoden und sinnvolle Maßnahmen zur Vorbeugung ebnet. „Wir wissen heute: Möglichst vielfältige Bewegungen sowie spezielle Massagen erhalten die Elastizität des Bindegewebes“.

Dass der Körper kein starres Gerüst ist, sondern ein biegsames, dynamisches Modell, das über Bänder und Federn miteinander verbunden ist – dieses Bild gewinne in der Medizin mehr und mehr an Bedeutung, ist der Arzt aus Belgien überzeugt.

Auch für die Orthopädie-Schuhmacher als „Mobilmacher“ sind Denkanstöße dieser Art von großer Wichtigkeit. Dementsprechend interessiert wurde der Vortrag des Experten aufgenommen. Rührig ist die Innung, die 81 Vollmitglieder umfasst: Ob Treffen mit dem Zentralverband, Ausarbeiten von Verträgen mit den Krankenkassen, Öffentlichkeitsarbeit zur Nachwuchsgewinnung oder Teilnahme an Messen. Die Orthopädie-Schuhmacher sind dabei. Die Institution, die allen hiesigen Innungen vorsteht, ist die Kreishandwerkerschaft (KH) Mittelrhein. Sie organisierte, wie immer, auch die jetzige Herbstversammlung und bot ein umfassendes Serviceangebot. So sorgte Steuerberater und Diplom-Finanzwirt Gerhard Regnery für Durchblick in puncto „Schwerpunkte der Steuerprüfung im Handwerk“. Über Aktuelles aus dem Zentralverband (ZVOS) sowie Vertragssituation und Abrechnungsfragen aus der Praxis berichtete stellv. Hauptgeschäftsführer Michael Seelig. Die Finanzen der Innung sind das Ressort von Geschäftsführer Karlheinz Gaschler, wobei die Beschlüsse einstimmig erfolgten. Am Ende des Tages gab es viele zufriedene Gesichter – und neue Ideen, wie der Mensch auch in fortgeschrittenem Alter gut zu Fuß unterwegs sein kann.

Foto: Archiv

 

Orthopädie-Schuhtechniker wählten Weber erneut zum Obermeister
Innung für Orthopädie-Schuhtechnik Mittelrhein-Pfalz: Jahreshauptversammlung im Servicehaus Handwerk

Verhandlungen mit den Krankenkassen, Bearbeitungen der Orthopädischen Preisliste oder die Förderung der Berufsausbildung: Die Innung für Orthopädie-Schuhtechnik Mittelrhein-Pfalz hat viel zu tun. Jetzt wurde der Vorstand für die nächsten fünf Jahre gewählt. Als Obermeister weiterhin an der Spitze: Karl-Heinz Weber.    

Schmerzvoll rein, schmerzfrei wieder raus: Die Räumlichkeiten des Orthopädie-Schuhmachers verlassen viele Kunden mit dem guten Gefühl, endlich das passende Schuhwerk bekommen zu haben. Damit aber auch die Betriebsinhaber beim abendlichen Verlassen ihrer Werkstatt „der Schuh nicht drückt“, braucht es eine starke Gemeinschaft. Denn nur im Team lassen sich z.B. Preisverhandlungen mit den Krankenkassen erfolgreich ausfechten und bundeseinheitlich durchsetzen – ein Thema, das ganz oben auf der Prioritätenliste der Innung zu finden ist. Dies und „die Aus- und Weiterbildung sollen auch innerhalb der nächsten Wahlperiode Schwerpunkte sein“, kündigte Karl-Heinz Weber in seiner Begrüßungsrede an.

Nicht nur er als „Chef“ des Innungsvorstandes wurde wiedergewählt. Beinahe das gesamte Team darf sich über seine Wiederwahl freuen. Lediglich Tanja Stockschlaeder, bis dato Beisitzerin, konnte aus Zeitgründen nicht mehr kandidieren. Neu im Boot in puncto Krankenkassenverhandlungen sind die Beisitzer Markus Keil und Holger Schneider.

Mit 30 Lehrlingen, die die Innung momentan unter ihre Fittiche genommen hat, hat die Ausbildungsbereitschaft zugenommen. Trotzdem besteht noch Handlungsbedarf: Die Orthopädie-Schuhtechniker sprechen mit ihrer frischgebackenen Präsentation auf Facebook nun auch gezielt jüngere Bevölkerungsschichten an, gilt es doch, das Berufsbild bekannter zu machen.

Von Verhandlungen rund ums Hilfsmittelverzeichnis bis zur neuesten Image-Kampagne: Über Aktuelles aus dem Zentralverband berichtete Oliver Dieckmann, Hauptgeschäftsführer des ZVOS in Hannover. Karlheinz Gaschler, Hauptgeschäftsführer der KH Mittelrhein, ermutigte die Handwerksunternehmer noch einmal, sich bei Problemen an die Experten der Innung zu wenden. Sie stehen allen Innungsmitgliedern stets gern als Ansprechpartner rund um alle betrieblichen Fragen zur Verfügung.

Foto: Juraschek

 
Orthopädieschuhmacher tagten in Bad Kreuznach

Mit einem breiten Programm wartete Obermeister Karl-Heinz Weber zur Innungsversammlung der Innung für Orthopädie-Schuhtechnik Mittelrhein-Pfalz auf. Zunächst stand die IT-Sicherheit im Handwerksbetrieb im Focus und hier ging Dipl.-Ing. Rolf Müller von der Handwerkskammer Koblenz auf kritische Punkte ein. Welche Auswirkungen das neue Anti-Korruptionsgesetz auf die Leistungserbringer im Gesundheitssektor hat, zeigte Fachanwältin Kristina Orth aus Koblenz auf. Lehrlingswart Stefan Egelhof berichtete, dass die Lehrlingszahlen in Rheinland-Pfalz stabil seien, aber dringend ausgebaut werden sollten. Unterstützungen von der Agentur für Arbeit sind möglich.

Über die Kassenverträge auf Bundesebene berichtete Geschäftsführer Michael Seelig vom Zentralverband Orthopädie-Schuhtechnik aus Hannover. Von der Innung Mittelrhein-Pfalz ergänzte Geschäftsführer Karlheinz Gaschler den Bericht, wobei Abrechnungsfragen der Betriebe geklärt wurden.

Foto: Göbel, Bad Kreuznach
Verantwortlich: Kreishandwerkerschaft Mittelrhein
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